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News aus dem Golfsport: Deutsche Golfclubs gehen von rückläufigen Geschäften in 2009 aus

Golf-News vom 30.04.2009:

Golftrend in Deutschland: Gedämpfte Geschäftserwartungen für 2009

Im Frühjahr 2009 sind die Geschäftserwartungen der DGV-Mitgliederclubs gedämpft. Das ergibt die neueste Untersuchung des DGV-Golfbarometers, den der DGV zweimal jährlich in Kooperation mit der GTC – Golf & Tourism Consulting in Form einer Befragung seiner Mitglieder durchführt.

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Das DGV-Golfbarometer gibt kurz, prägnant und zeitnah Stimmungen und Trends in der Golfbranche wieder. Im Frühjahr 2009 beteiligten sich 204 von 683 Golfanlagen an der Aktion.

Ihre wirtschaftliche Situation beurteilen die deutschen Golfanbieter weniger optimistisch als im Vorjahr. Mit einem Index von 37,6 zeigen sie sich allerdings immer noch überwiegend zufrieden. Die schlechtere Bewertung im Gegensatz zu 2008 liegt hauptsächlich am Rückgang der zu erwartenden Einnahmen durch die Absage von Events und Sponsorenturnieren im Geschäftskundenbereich.

Die Erwartungen an die aktuelle Saison hinsichtlich der Mitgliederentwicklung sind analog zur Einschätzung der wirtschaftlichen Lage geringer als in den Vorjahren. Dennoch gehen 48 Prozent der Golfanbieter von steigenden Mitgliederzahlen 2009 aus. Fast 44 Prozent erwarten eine Stagnation. Knapp über acht Prozent äußern die Befürchtung, die Mitgliederzahl werde wahrscheinlich abnehmen. Die Vollmitgliedschaft erlebt eine Renaissance: 94 Prozent der Golfanlagen bieten Vollmitgliedschaften an, das sind vier Prozentpunkte mehr als noch in der letzten Saison. Aber auch Werktagsmitgliedschaften und Fernmitgliedschaften liegen weiter im Trend.

Gleichzeitig wächst die Anzahl der Clubs, die auf Einmalentgelte bei der Aufnahme von Neumitgliedern verzichten. Es sind nun fast schon ein Drittel der Clubs, im Gegensatz zu 27,7 Prozent im Vorjahr oder lediglich knapp 22 Prozent im Jahr 2006. Inzwischen akzeptieren auch fast 52 Prozent eine monatliche Zahlung der Jahresbeiträge, im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 46,5 Prozent. Es ist zu erwarten, dass die Preise für das durchschnittliche Greenfee auch 2009 weiter steigen werden, wobei insgesamt weniger Golfanlagen als noch zu Beginn 2008 eine Erhöhung planen. Zwei Drittel gaben an, die Spielgebühren nicht verändern zu wollen. Auch die Jahresbeiträge für Vollmitglieder steigen tendenziell, aber auf weniger Anlagen als zuvor.

Die aktuellen Erwartungen in Hinblick auf die zu erzielenden Einnahmen sinken in allen Bereichen im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Was die Ausgabenseite betrifft, so gehen in diesem Jahr erheblich weniger Golfanlagen als 2008 von Kostensteigerungen in den Bereichen Sachkosten, Personal, Verwaltung und Pachten aus. Das Golfbarometer Frühjahr 2009 verdeutlicht vor allem, dass der Anteil der Pessimisten seit dem Frühjahr 2006 erstmals größer ist als der Anteil der Optimisten.

Quelle: golf.de

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