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Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Jugend 2015

Golf-News vom 06.10.2015:

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Jugend 2015: St. Leon-Rot beinahe Meister aller Klassen

Es war eine Demonstration von Stärke. Der GC St. Leon-Rot unterstrich am vergangenen Wochenende 3. und 4. Oktober 2015 bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMM) der Jugend seine Ausnahmestellung im deutschen Jugendgolf.

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Bei den bundesweit sechs Meisterschaften in den Altersklassen (AK) 14, 16 und 18 bei Mädchen und Jungen gewannen die Kurpfälzer fünf der möglichen sechs Titel. Lediglich die Jungen des G&LC Berlin-Wannsee konnten in der AK 16 den Durchmarsch der St. Leon-Roter stoppen.

In der AK 18 sah es bei den Mädchen lange Zeit nach einem engen Duell mit dem Hamburger GC Falkenstein aus, doch am Ende stand im GC Peine-Edemissen ein klarer Vorsprung von elf Schlägen für die Mannschaft von Trainer Michael Terwort zu Buche. "Das war ein Kraftakt. Ich bin so stolz auf mein Team. Die Mädels wollten diesen Titel unbedingt und haben echt die letzten Reserven mobilisiert", freute sich Terwort nach dem obligatorischen Siegerbad im Teich. Das Gesamtergebnis des GC SLR lag bei acht Schlägen über Par. Hamburg-Falkenstein notierte einen Teamscore von +19. Die Bronzemedaille wurde nach Kartenstechen vergeben. Schlaggleich standen die Mannschaften des GC Hubbelrath und des Berliner GC Stolper Heide mit +24 Schlägen in der Endwertung. Da das Team aus der Bundeshauptstadt in den Einzeln weniger Schläge in der Wertung hatte, ging die Medaille nach Berlin.

Eine Woche nachdem die Tourprofis bei der European Open in Bad Griesbach antraten, meisterte das AK-18-Team aus St. Leon-Rot die Herausforderungen des von Bernhard Langer designten Beckenbauer Course am besten. In einem eng geführten Spitzenduell verteidigten die Leon-Roter (+15) ihren Meistertitel erfolgreich gegen die stark spielende Konkurrenz. Nur drei Schläge Differenz sollten es nach den Einzeln und Vierern gegenüber der zweitplatzierten Mannschaft des GC am Reichswald (+18) sein. Ausschlaggebend für den Sieg war eine 67er-Runde von Constantin Unger. Fünf Birdies und zwei Eagle konnte der deutsche Vize-Meister der AK 18 notieren. Den verbliebenen Podestplatz holten sich die Jungen des Stuttgarter GC Solitude (+21).

Im GC Velbert Kuhlendahl hatten die AK-16-Mädchen des G&LC Berlin-Wannsee nach den Vierern am ersten Tag noch in Führung gelegen. Nach starken Einzelleistungen, insbesondere von Ava Bergner und Hannah Günther, war es aber auch in dieser Klasse der GC St. Leon-Rot, der als Sieger aus der Meisterschaft hervorging. Letztlich hatte SLR 15 Schläge über Par in der Wertung und Berlin (+26) musste sich bei elf Schlägen Rückstand mit der Silbermedaille anfreunden. Bronze ging an das Team des Münchner GC. Die Bayerischen Mädchen hatten bei 46 Schlägen über Par kaum Aussichten, gegen das Spitzenduo in den Kampf um Gold und Silber einzugreifen.

Die Mannschaft des G&LC Berlin-Wannsee konnte den Titel in der AK 16 der Jungen gewinnen und stellt damit die einzige Meistermannschaft, die nicht aus St. Leon-Rot kommt. Im GC Bad Waldsee waren es vor allem die Ergebnisse der Vierer-Runden, die den Grundstein für den Erfolg gelegt hatten. Mit -1 und Even Par sind zwei Scores des ersten Tages in die Gesamtwertung eingeflossen. Dazu kamen starke Einzelleistungen mit -2, +3, +3, +3, +5 und +5 Schlägen. Mit einem Mannschaftsergebnis von elf Schlägen über Par setzten sich die Hauptstädter gegen den Marienburger GC (+18) und den GC Hummelbachaue (+26) durch. Die Kölner tauschten mit dem GC Hummelbachaue am Finaltag die Plätze. Insbesondere dank der Einzelrunde von Nick Bachem. Der amtierende Deutsche AK-16-Meister spielte eine 67er-Runde und führte Marienburg zur Silbermedaille.

Einen klassischen Start-Ziel-Erfolg feierten die Mädchen des GC St. Leon-Rot (+25) in der AK 14. Bereits nach den Klassischen Vierern hatte SLR im GC Westerwald vorne gelegen und einen satten Vorsprung herausgespielt. In den Einzeln war es Marie Bechtold, die die alles überragende Runde spielte. Bechtold blieb nach sechs Birdies bei nur drei Bogeys mit 69 Schlägen drei unter Par und war damit fünf Schläge besser als die zweitbeste Spielerin des Tages. Silber ging an den Münchner GC, der mit gesamt 60 Schlägen über Par 35 Schläge mehr in der Wertung hatte als der souveräne Meister aus St. Leon-Rot. Der GC Hummelbachaue (+70) hatte auf den MGC nochmal zehn Schläge Rückstand.

Auch bei den jüngsten männlichen Teams hieß der Sieger St. Leon-Rot. Mit einem Vorsprung von zwei Schlägen setzten sich die AK-14-Jungen des Clubs aus der Kurpfalz (+41) im GC Maria Bildhausen knapp gegen die Vertretungen des GC Hubbelrath (+43) und des Stuttgarter GC Solitude (+51) durch. Am zweiten Tag waren es fünf gute Einzel-Ergebnisse, die den Ausschlag für St. Leon-Rot gaben. Selbst die starke Leistung des GC Hubbelrath am Finaltag konnte daran nichts ändern. Nachdem die Düsseldorfer auf Platz vier übernachtet hatten, gelang es ihnen, in der Einzelkonkurrenz die beste Leistung des gesamten Feldes abzuliefern und sich den Vize-Meistertitel zu sichern.

 

Quelle: Deutscher Golf Verband

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