Fernmitgliedschaften im Vergleich: Welche unterschiedlichen Formen an Fernmitgliedschaften gibt es eigentlich?

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Fernmitgliedschaften können hauptsächlich dahingehend unterschieden werden, ob die Mitgliedschaft in einem deutschen (DGV) Golfclub ist oder ob es sich um eine Mitgliedschaft in einem ausländischen Golfclub handelt.

Anfänge der Fernmitgliedschaft im Ausland

Das Modell der Fernmitgliedschaften wurde zunächst von ausländischen Golfclubs in Deutschland bekannt gemacht. Diese Form der Golfclubmitgliedschaft wurde Anfang der 2000 ender Jahre das erste Mal in größerem Ausmaß in Deutschland bekannt. Vornehmlich Mitgliedschaften aus Fernost beispielsweise Thailand, aber auch Großbritannien (hier vor allem: Schottland und Irland) und auch Skandinavien (Schweden) tauchten auf dem deutschen Markt auf.

Das Problem bei diesen Fernmitgliedschaften lag vor allem darin, dass sich doch einige unseriöse Anbieter im Markt tummelten. So wusste das Mitglied häufig gar nicht, ob der angepriesene Golfclub überhaupt existiert oder ob es sich um einen erfundenen Golfclub aus dem Ausland handelt. Und man dementsprechend einen (wertlosen) Golfausweis erwirbt. Darüber hinaus gibt es fast immer Probleme mit der Handicap-Verwaltung.

Neues Mitgliedschaftsmodell auch in Deutschland etabliert

Das Problem bei ausländischen Mitgliedschaften liegt meist in der Handicap-Verwaltung. Deutsche Golfclubs sind über ein Intranet miteinander verbunden und können erspielte Turnierergebnisse umgehend per Knopfdruck an den Heimatclub übermittelen. So ist das HCP immer gepflegt. Bei einer ausländischen Mitgliedschaft muss das Turnierergebnis an den ausländischen Club umständlich per Fax oder Mail verschickt werden. Für fleissige Turnierspieler ist diese Form der Fernmitgliedschaften somit nicht zu empfehlen.

Doch gerade aus dieser Problematik und natürlich aus dem Grunde, dass deutsche Golfclubs Mitglieder (und deren Kapital) nicht gerne ins Ausland ziehen lassen, entschieden sich in den vergangenen Jahren zahlreiche deutsche Golfclubs, Fernmitgliedschaften als neues Mitgliedschaftsmodell anzubieten.

Zumeist nutzen die Golfclubs hierzu das Internet und lassen sich von Vermittlungsagenturen vertreten. Wir haben die Vermittlungsagenturen und die dahinter stehenden Golfclubs übrigens für Sie ausgiebig getestet und konnten teilweise erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern feststellen: Lesen Sei alles hierzu in unserem Testbericht.

Der Vorteil der deutschen Fernmitgliedschaften gegenüber den ausländischen Pandon liegt neben der einfachen HCP-Verwaltung auch in dem DGV-Ausweis. Die Mitglieder eines deutschen DGV-Golfclubs erhalten als Nachweis Ihrer Mitgliedschaft vom Club den original Golfclub-Ausweis des Clubs. Mit diesem Golfausweis vom DGV können die Mitglieder bei fast allen deutschen und internationalen Golfclubs ohne Probleme gegen das reguläre Greenfee Golf spielen.

Gerade in den letzten Jahren gab es beim Thema Spielrecht und Greenfee bei vielen ausländischen Fernmitgliedschaften Probleme. So erheben viele Golfclubs bei Mitgliedern ausländischer Golfclubs ein erhöhtes Greenfee oder einige Golfclubs lassen Inhaber ausländischer Golfausweise gar nicht spielen.

Vereinigung clubfreier Golfer

Auf der Suche nach einer günstigen Golfclub-Mitgliedschaft unter dem Stichwort „freie Golfer“ stossen Surfer auch oftmals auf die VcG. Oder haben dies schonmal irgendwo gehört. Hier bindet man sich als clubfreier Golfer tatsächlich nicht an einen Golfclub. Die Vereinigung clubfreier Golfer bietet auch eine Handicap-Verwaltung und einen Ausweis an, der in Deutschland akzeptiert wird. Allerdings erhält man keinen DGV-Ausweis von einem deutschen Golfclub, sondern einen VcG-Ausweis. Über die VcG ist der Golfer allerdings nur Mitglied in einem „künstlichen Golfclub“ bzw. einer „Gemeinschaft“ und nicht in einem echten Golfclub. Kann man machen, besser fühlt man sich allerdings mit dem Clubausweis eines echten Golfclubs.

Alles weitere zum Thema Fernmitgliedschaften haben wir auch auf unseren Detailseiten und unseren Test für Sie zusammengestellt.

Möchten Sie etwas zum Thema beitragen? Wir würden uns freuen!

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