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Golf-News von Golf-Vergleich.de: Neue Eisentechnologie: Golfschläger ohne Grooves

Golf-News vom 05.12.2006:

Neue Eisentechnologie: Golfschläger ohne Grooves

Es war keine Schnapsidee sondern wie so oft das Hinterfragen technischer Gegebenheiten. Warum haben Golfschläger und vor allem Eisen sog. Grooves, diese vertieften Linien auf der Schlagfläche? Ganz klar: für einen besseren Ballkontakt, sprich zur Übertragung des für den Ballflugs notwendigen Backspins. Ganz klar? Mit nichten!

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Highspeed-Aufnahmen des Ball-Schläger-Kontaktes im Treffmoment brachten die Fa. Marken-Golf.de auf die Idee, die Sache zu erforschen. Denn hier war ein seltsamer Effekt sichtbar. In ersten Tests ergab sich auch, dass sich die Grooves tatsächlich schneller in den Ball verkrallen, aber genau dieser Umstand bremst die weitere (freie) Entwicklung der Ballrotation. Ineinander verhakt wie ein Zahnradpaar ist klar, dass keines der "Zahnräder" sich schneller drehen kann als das andere. Nun wird jedoch bei einem ordentlichen Eisen (Golfschläger für kontrollierte Schläge) die Schlägerkopfgeschwindigkeit mit dem Faktor 1,3 bis 1,5 auf den Ball übertragen. Der Ball muss also beschleunigt werden (was mit Grooves besser geht), wird aber durch den Zahnradeffekt im Spinwert wieder abgebremst. Bei den "grooveless" Versuchen konnte keine Abbremsung gemessen werden, der Ball wurde beschleunigt und überholte dann ganz einfach den Schlägerblatt-Ballkontakt. Ähnlich einem durchdrehenden Reifen. Doch wie würde das Verhalten am Golfplatz sein?

Praxistest:

Entgegen der logischen Annahme, die Bälle müssten auf dem völlig glatten (und nassem) Schlägerblatt ausrutschen, überraschte das Ergebnis auf breiter Basis: bei jedem Treffer war auf dem Schlägerblatt ein Ballabrieb deutlich sichtbar (ähnlich den grünen Bremsspuren an der Schlägersohle, wenn man von Matten abschlägt). Deutlich war das Ballmuster zu sehen, teilweise um 0,5 bis 1 mm versetzt. Der Ball rutsche also tatsächlich minimal, biss sich aber dann komplett fest. Anhand des Ballflugs konnte man auf den Backspin schliessen. Die ziemlich guten Weiten (weiter als Standardeisen) endeten immer mit senkrechten Bällen und etwas Rücklauf. Selbst bei Eisen 5 und 6, die einen deutlich erhöhten Backspin hatten, sofern man aktuelle Werte als normal ansetzt. Überrascht waren wir auch von den glatten Wedges: selbst oder gerade hier war der Spin deutlich höher, was an der Flugbahn und an dem schnellen Stopp der Bälle auf den extrem harten Isinger Grüns erkannt werden konnte.

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