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Golf-News aus der Region Berlin / Brandenburg: Auf dem Weg zu Deutschlands neuem Golf-Paradies

Golf-News vom 15.07.2009:

Die Region Berlin-Brandenburg ist auf dem Weg zum Golf-Paradies!

Nirgends in Deutschland gibt es so viele Top-Golfanlagen auf so engem Raum wie in der Region Berlin-Brandenburg. Die Golfsaison beginnt gut für die Clubs: Sie wachsen, auch viele junge Menschen wollen golfen.

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Und über allem thront Golf. Die Sportart Nummer Eins in Deutschland. Nicht Fußball, nicht Hand- oder Basketball. Nein, Golf steht ganz oben. Jedenfalls was den prozentualen Zuwachs seiner Mitglieder betrifft. Golf ist die Ballsportart in Deutschland, die am meisten boomt. Im Jahr 2008 stieg die Zahl der Mitglieder beim Deutschen Golf Verband (DGV) um 4,52 Prozent. Vergleichsweise lächerlich dagegen die 1,13 Prozent Zuwachs, die der Deutsche Fußball Bund vorweisen kann.

Zugegeben, in absoluten Zahlen ist der DFB mit seinen 6,5 Millionen Mitgliedern noch geringfügig voraus, auch hier kann sich die Bilanz der Golfer mittlerweile sehen lassen. 2008 kamen 24.961 neue Spieler hinzu, mit insgesamt 552.388 liegt der Golf Verband immerhin auf Platz 14 der Liste der mitgliederstärksten Sportverbände. Luft nach oben ist also vorhanden.

Erst recht in der Region Berlin-Brandenburg. 18.500 Golfer sind beim Golfverband Berlin-Brandenburg (GVBB) registriert, von Zahlen wie in Bayern (130.440) ist der Osten Deutschlands aber nach wie vor weit entfernt. Die Tendenz allerdings ist erfreulich. Im 20. Jahr seines Bestehens kann der GVBB auf einen steten Zuwachs verweisen, deswegen sind mittlerweile 24 Golfclubs in der Region registriert. Deren Golfplätze sind vergleichsweise jung und gehören deswegen zu den modernsten und architektonisch ausgereiftesten in Deutschland. Deswegen kann Roderich Wegener-Wenzel, der Geschäftsführer des GVBB, nicht ohne Stolz behaupten, dass „die Region über die größte Konzentration von qualitativen Topanlagen in ganz Europa verfügt“.

Ein Ende des Aufschwungs ist nicht absehbar, auch weil die hiesigen Golfer im Bundesschnitt zu den Jüngsten gehören. Mehr als 2000 Mitglieder des GVBB haben das 22. Lebensjahr noch nicht vollendet, weniger als die Hälfte ist mehr als ein halbes Jahrhundert alt. Die Mär, das Golf ausschließlich eine Betätigung für Rentner ist, wird hier nachhaltig widerlegt. „Es ist toll zu sehen, dass sich viele Junge für unseren Sport begeistern“, freut sich Dr. Harald Binnewies, der den GVBB als Präsident führt. Er sieht seinen Verband insgesamt in einer guten Entwicklung, sieht mehr Chancen als Hemmnisse. „Für uns ist jeder Nichtgolfer ein potenzieller Zukünftiger“, sagt er, „auch wenn wir wegen der Wirtschaftskrise möglicherweise kurzfristig mit einer Stagnation rechnen müssen.“ Das gilt für Berlin und Brandenburg nicht weniger als für den Rest der Republik.

Die Finanzkrise macht keinen Bogen um die heile Welt des Golfsports. Bemerkenswert ist deswegen, dass dennoch 48 Prozent der Golfanbieter bundesweit von steigenden Mitgliederzahlen auch im Jahr 2009 ausgehen. So wie die Anbieter in Berlin und Brandenburg. Stellvertretend für viele sagt Fritz Prüss, der Präsident des Golfclubs Gross Kienitz: „Potenziale sind da. Es gilt für uns Vorurteile abzubauen, nach wie vor wissen viel zu viele Menschen viel zu wenig über Golf.“

Diesem Zweck dient auch der „Golf-Pass“, den der Verband auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit den Golfklubs entwickelt hat. Für 30 Euro gibt es für alle Inhaber zahlreiche Rabatte und Vergünstigungen aller Art bei den Berlin-Brandenburger Clubs. In den allgemeinen Optimismus fügt sich eine Vision, die im A-Rosa-Resort am Scharmützelsee nach und nach mit Leben gefüllt wird.

2018 soll Berlin-Brandenburg zum Nabel der Golfwelt werden. Deutschland bewirbt sich um die Ausrichtung des Ryder Cups. Und der Sporting Club Berlin darum, als Gastgeber fungieren zu können. Behaupten muss sich Bad Saarow gegenüber dem Golfclub Gut Kaden, der Golfanlage GreenEagle, Schloss Beberbeck, dem Wittelsbacher Golf Club und dem Golfclub Valley. Im September wird sich die RC Deutschland GmbH (RCD) auf einen Kandidaten festlegen. Dass dies tatsächlich das A-Rosa-Resort wird, ist alles andere als ausgeschlossen. Florian Bruhns, der Geschäftsführer der RCD, hat der Bewerbung ein gutes Zwischenzeugnis ausgestellt: „Bad Saarow hat das Potenzial, die Anforderungen des Ryder Cups voll zu erfüllen.“

Quelle: morgenpost.de

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