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Studie 2013 zu Golf-Fernmitgliedschaft veröffentlicht

Golf-News vom 26.07.2013:

Studie 2013 zu Golf-Fernmitgliedschaft veröffentlicht

Uns liegt am Herzen, Sie zu informieren, wie man mit einer Golf-Fernmitgliedschaft in Deutschland Golf spielt. Daher haben wir vom golf-vergleich wieder weder Kosten noch Mühen gescheut, um Sie über die neuesten Entwicklungen im Golf-Markt zu informieren.

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Golf-Fernmitgliedschaften im Test

Im Rahmen der Studie, die im 1. Halbjahr 2013 durchgeführt wurde, wollten wir wissen, ob man mit einer Golf-Fernmitgliedschaft problemlos deutsche Golfplätze spielen kann und ob man mit dem normalen grünen DGV-Ausweises ohne Hologramm, den man bei einer Golf-Fernmitgliedschaft erhält, Schwierigkeiten hat. Ob man mehr Greenfee bezahlen muss als ein Golfclub-Mitglied mit einem Hologramm auf dem Club-Ausweis.

Interessantestes Ergebnis: die meisten Clubs nehmen die unterschiedlichen Greenfee-Preis-Politik aufgrund der Clubausweise der letzten Jahre wieder zurück und kehren dazu zurück, alle Golfer gleich zu behandeln. Viele Clubs kommunizieren dies bereits auf der eigenen Homepage.

Wir möchten dabei nicht verschweigen, dass es immer noch 190 Clubs von 718 gibt, die das Hologramm auf einem Ausweis zum Anlass nehmen, den Golfern unterschiedliche Greenfees zu nennen. Aber das sind in Deutschland nur mehr 23,3% der Clubs. Der Großteil der Clubs, nämlich 76,7% behandelt alle Spieler gleich und nimmt ein einheitliches Greenfee.

Ein Grund für die rückläufige Tendenz der unterschiedlichen Preis-Politik könnten die fehlenden Greenfee Einnahmen durch Gastspieler (wie die Fernmitglieder sind) sein, die durch die Behandlung als "Golfer zweiter Klasse" diese Plätze gemieden haben.

Auch kann das Club-Abrechnungssystem im Sekretariat doch auch kompliziert werden. Hier ein Beispiel für die Absurdität:

  • Herr Schneider hat einen grünen DGV-Ausweis ohne Kennzeichnung, zahlt aber 1.600€ pro Jahr an seinen Heimatclub, weil er eine Vollmitgliedschaft besitzt. Sein Club möchte die Mitgliedsdaten seiner Mitglieder nicht dem DGV offen legen und verzichtet an der freiwilligen Ausweis-Kennzeichnung des DGV teilzunehmen.
  • Herr Huber hat einen DGV-Ausweis mit einem goldenen Hologramm "R/vS". Er bezahlt in seinem Club für eine Vollmitgliedschaft 1.100€.
  • Der Club von Frau Meier nimmt an der Kennzeichnung teil. Da Frau Meier aber nur ein greenfeefreies Spiel unter der Woche vereinbart hat und daher etwas weniger Beitrag bezahlt, hat sie einen DGV-Ausweis mit silberem Hologramm mit einem "R".
  • Herr Baumgartner hat eine Golf-Fernmitgliedschaft, weil er beruflich eingespannt ist und nicht so oft zum Golfen kommt. Er zahlt im Jahr 190€ für die Mitgliedschaft. Er hat einen grünen Ausweis ohne Hologramm.

Und jetzt große Preisfrage: wer zahlt was für die gleiche 18-Loch-Runde auf dem Platz XY, der jeweils nicht der eigene Heimatclub ist? Das haben wohl auch die Golfclubs eingesehen, das das ziemlich kompliziert ist.

Wenn Clubs Greenfee-Zuschläge nehmen, sind das derzeit durchschnittlich 15,79€. Spitzenreiter in Greenfee-Zuschlägen sind übrigens das Saarland & Rheinland-Pfalz mit durchschnittlich 20,63€ mehr. Das für Greenfee-Zuschläge berüchtigte Hessen liegt im Mittelfeld mit 16,50€. In Mecklenburg-Vorpommern liegt der Wert bei 0,00€ Zuschlag, da dort kein einziger Club Zuschläge nimmt. Hut ab und auf nach MeckPomm!

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie finden Sie hier bei uns auf der Golf-Vergleich Seite unter den Ratgeber-Artikeln.

 

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