Der große Golf-Vergleich

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Golf-Laser: effizientes Accessoire auf dem Golfplatz oder überbewerteter Schnickschnack?

Golf-Laser: effizientes Accessoire auf dem Golfplatz oder überbewerteter Schnickschnack?

Mit dem Boom an Entfernungsmesser hat das Hightech-Zeitalter nun auch eine so traditionsgeprägte Sportart wie den Golfsport erreicht. Während die digitalen Hilfsmittel vor einigen Jahren nur vereinzelt auf dem Golfplatz zu sehen waren, gehören sie mittlerweile in fast jedem Golfbag zur Standardausrüstung wie der Putter.

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Bringt der Golf-Laser tatsächlich einen Mehrwert für Spiel und Score?

Die wenigen Kritiker, die den eigentlichen Sinn des Golfsports durch technische Hilfe gefährdet sehen, werden aufschreien und doch empfehlen renommierte Golf-Pros inzwischen die Nutzung von Entfernungsmessern für das Training und die Runde auf dem Platz. Sogar der deutsche Golfverband akzeptiert die Nutzung der Lasermessung bei Verbandsspielen. Neben dem Gebrauch der elektronischen Entfernungsmessung auf den Bahnen kann die Verwendung im Training ganz klar zur langfristigen Verbesserung und Präzisierung der Schläge führen. Die Schlaglängenmessung der verschiedenen Hölzer, Hybriden und Eisen führt zur sichereren Wahl und zu genaueren Ergebnissen der Schläge auf dem Platz. Neben den Punkten, die durch falsche Einschätzung von Distanzen verloren gehen, können so auf lange Sicht auch Schläge durch mehr Sicherheit eingespart werden. Eine konsequente Nutzung im Training wie auf dem Platz wirkt sich daher positiv auf den Score aus und kann auf Dauer auch die Spielstärke verbessern und stabilisieren.

Preisunterschiede bei Golf-Lasern und die Qual der Wahl

Beim Stöbern durch die Angebote mag so mancher Interessent der Verzweiflung nahe sein. Wodurch rechtfertigen sich Preisunterschiede der verschiedenen Modelle und Hersteller. Kurz gesagt werden vor allem Verarbeitung, Funktionen und Genauigkeit über den finanziellen Rahmen der Investition entscheiden. Bei Markenherstellern müssen Käufer natürlich auch Image und Marketing des Anbieters mitbezahlen. Gute Geräte in einer qualitativ hochwertigen Ausführung gibt es schon ab circa 150 Euro. Es lohnt sich ein Blick beispielsweise bei golf-laser.de Gerade bei den Funktionen ist eine genaue Recherche angebracht: Wenn ein Golf-Laser auch bei Turnieren verwendet werden soll, dürfen bestimmte Angaben wie Temperatur und Steigung nicht als Feature zur Verfügung stehen. Auch zusätzliche Funktionen für andere Sportarten und zur allgemeinen Fitnesssteigerung haben Ihren Preis. Dabei entscheidet immer der Kunde, ob ein vielfältiger Einsatz des Geräts gewünscht wird und damit die Mehrkosten rechtfertigt.

Sind Golf-Laser generell bei Turnieren erlaubt?

Ja und Nein! Der DGV hat bei seinen Verbandsspielen inzwischen durch die Ausnahmeregel zum Verbot künstlicher Hilfsmittel die Nutzung von Entfernungsmessern erlaubt. Unberührt davon sind alle Geräte, die mehr als nur Entfernungen messen. Diese sind weiterhin ausnahmslos bei Turnieren verboten. Zu solchen Funktionen zählen zum Beispiel Steigungen, Windstärke und Temperatur. Bei offenen Turnieren empfiehlt es sich immer bei der Spielleitung nachzufragen. Diese entscheidet letztlich über die Wettspielbedingungen. Viele Clubs haben sich diesbezüglich der DGV-Vorbildfunktion angepasst und erlauben den Gebrauch von Entfernungsmessern bei allen Turnieren.

Wie genau werden Distanzen ermittelt?

Hier unterscheiden sich die Geräte. Alles in allem kann man bei den am Markt angebotenen Produkten von Messgenauigkeiten von plus /minus wenigen Metern ausgehen. Wenn man bei einem Schlag von 150m von einer Differenz von drei bis fünf Metern ausgeht, klingt das im ersten Moment nach sehr viel Ungenauigkeit. In der Realität aber wird das bloße Auge niemals eine Messung mit so wenig Abweichung erreichen können und die wenigsten Golfer tatsächlich die exakte Länge mit einem gekonnten Schlag erzielen können. Die Messgenauigkeit der einzelnen Produkte kann in den meisten Fällen der Produktbeschreibung entnommen werden.

Daniel Baltzer
(selbstständig, Hcp 24) hätte sich an seinen ersten Tagen als Golfer eine Übersicht über günstige Einstiegsmöglichkeiten gewünscht. Da es so etwas nicht gab, gründete er 2007 den Golf-Vergleich.
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