Der große Golf-Vergleich

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Günstig Golfen in Deutschland


Günstig Golfen in Deutschland: braucht man eine Golfclubmitgliedschaft?

Golf ist nicht mehr die elitäre Sportart nur für Reiche, in der sich die Reichen zusammen rotten, um unter sich zu bleiben. Klar: wer was auf sich hält und gern auf den schicksten Golfplätzen "gesehen" werden möchte, spielt auch immer noch gerne Golf. Allerdings wird der Golfsport immer mehr zu einer Breitensportart, in der Kinder, Jugendliche, Junggebliebene, Senioren genauso wie Berufstätige im besten Alter oder Naturliebhaber zu finden sind.

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Nur wenige Sportarten haben so immense Zuwächse wie der Golfsport. 635.097 registrierte Golfspieler gab es im vergangenen Jahr 2012. Ein großer Verband steht im Hintergrund, der Deutsche Golf Verband, der sogar die Deutsche Golf Liga, vergleichbar mit der deutschen Fussball-Bundesliga, initiiert hat. Olympia 2016 steht vor der Tür und bereits jetzt soll sich das Golf Team Germany mit Sandra Gal, Caroline Masson, Martin Kaymer und Marcel Siem warm spielen.

Gut. Aber was mache ich, wenn ich jetzt nicht zu der Sport- oder der Reichen-Elite gehöre und einfach nur günstig golfen möchte?

Wichtig zu wissen ist, dass man in Deutschland eine Golfplatz Platzreife, vergleichbar mit dem Führerschein für das Auto, ablegen muss und auch eine eine Golfclubmitgliedschaft benötigt.

Am preiswertesten geht es aber mit Sicherheit, wenn man sogenannte „öffentliche Plätze“ spielt. Eine Übersicht an Öffentlichen Golfanlagen findet man unter www.d-golf.de/oeffentlich_plz_.html. So spart man sich auf jeden Fall mehrere Hundert Euro für eine Platzreife-Prüfung, da diese auf den meisten öffentlichen Plätzen nicht gefordert wird. Ebenso ist eine Golfclubmitgliedschaft auf einem öffentlichen Platz keine Zugangsvoraussetzung. Jeder, der möchte, darf dort gegen eine Gebühr spielen.

OK, warum machen das dann nicht alle, wenn sie einfach nur Golfen wollen?

Öffentliche Anlagen sind meistens nur Kurzplätze mit drei, sechs oder neun Löchern. Das ist eine feine Sache, mag aber auf Dauer vielleicht etwas öde sein. Zumal die öffentlichen Golfanlagen nur sehr vereinzelt zu finden sind.

Für fast alle „richtigen“, also 18-Loch-Golfplätze, ist es aber erforderlich, dass Sie Mitglied in einem Golfclub sind und die (DGV-)Platzreife erworben haben. Und gerade, wenn man erst einmal vom Golf Virus infiziert ist, möchte man doch viele verschiedene Plätze spielen und das auch im Urlaub, im Ausland oder beim nächsten Städte-Trip. Oder den Lieblings-Platz um die Ecke am besten 3x pro Tag spielen (also den gesamten Tag;)).

Außerdem ist da natürlich noch der Reiz, sein Handicap zu verbessern. Eine Handicap-Verwaltung hat man nur bei einer DGV-Golfclub-Mitgliedschaft.

Ich brauche also langfristig eine Golfclubmitgliedschaft in einem Golfclub, oder wie?

Diese Frage muss man in Deutschland definitiv mit „ja“ beantworten. Viele andere Länder sehen das gelassener. Dort freut man sich über das Greenfee, das der Golfer für die Runde Golf bezahlt. Oft benötigt man im Ausland gar keine Golfclub-Mitgliedschaft.

Und was mache ich, um günstig zu Golfen?

Grundsätzlich sei gesagt, dass jeder Sport Geld kostet. Entweder zahlt man pro Nutzung oder Vereinsbeiträge, die zur Erhaltung, Bewirtschaftung und Erneuerung der Sportanlage dienen. Auch die Golfanlagen kosten Geld, das erst einmal da sein muss, damit die Fairways schön und die Grüns gepflegt sind. Dennoch gibt es auch auf dem deutschen Golf-Markt diverse Greenfee-Karten, die das jeweilige Greenfee vergünstigen. Um günstig zu golfen haben wir einige Anbieter von Golf-Rabattkarten getestet: hier gehts zu unseren Tests. Auch bieten die Clubs verschiedene Greenfee-Tickets an, 5er- oder 10er Karten oder Verbundkarten mit Clubs in der Region.

Für Familien und für Jugendliche bieten die Golfclubs manchmal sehr gute Preise für Mitgliedschaften an, da lohnt es sich mal nachzufragen. Für alle anderen empfehlen wir nach wie vor eine Golf-Fernmitgliedschaft, um in Deutschland günstig zu golfen. Damit hält man zumindest die Fixkosten gering.

 

Daniel Baltzer
(selbstständig, Hcp 24) hätte sich an seinen ersten Tagen als Golfer eine Übersicht über günstige Einstiegsmöglichkeiten gewünscht. Da es so etwas nicht gab, gründete er 2007 den Golf-Vergleich.
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