Der große Golf-Vergleich

Tests von Golfmitgliedschaften, Golf-Fernmitgliedschaft, Greenfee-Karten, Golfreisen...

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Fernmitgliedschaften im Vergleich:
Welche unterschiedlichen Formen an Fernmitgliedschaften gibt es eigentlich?

Fernmitgliedschaften können hauptsächlich dahingehend unterschieden werden, ob die Mitgliedschaft in einem deutschen (DGV) Golfclub ist oder ob es sich um eine Mitgliedschaft in einem ausländischen Golfclub handelt.

Die günstige Eintrittskarte für Deutschlands Golfplätze

Golf-Fernmitgliedschaften im Test

Das Modell der Fernmitgliedschaften wurde zunächst von ausländischen Golfclubs in Deutschland bekannt gemacht. Als diese Form der Golfclubmitgliedschaft vor circa 15 Jahren das erste Mal in größerem Ausmaß bekannt wurde, waren es vor allem die Mitgliedschaften aus Fernost (z.B. Thailand), Großbritannien (hier vor allem: Schottland und Irland) und auch Skandinavien (Schweden).

Das Problem bei diesen Fernmitgliedschaften lag vor allem darin, dass sich doch einige unseriöse Anbieter im Markt tummeln; so weiß das Mitglied häufig gar nicht, ob der angepriesene Golfclub überhaupt existiert oder ob es sich um einen erfundenen Golfclub aus dem Ausland handelt und man nur einen (wertlosen) Golfausweis erwirbt. Darüber hinaus gibt es fast immer Probleme mit der Handicap-Verwaltung. Während deutsche Golfclubs über ein  Intranet miteinander verbunden sind und erspielte Turnierergebnisse umgehend an den Heimatclub übermittelt und eingepflegt werden können, muss ein Turnierergebnis an den ausländischen Club umständlich per Fax verschickt werden. Für fleissige Turnierspieler ist diese Form der Fernmitgliedschaften somit nicht zu empfehlen.

Doch gerade aus dieser Problematik und natürlich aus dem Grunde, dass deutsche Golfclubs Mitglieder (und deren Kapital) nicht gerne ins Ausland ziehen lassen, haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche deutsche Golfclubs entschieden, Fernmitgliedschaften als neues Mitgliedschafts-modell anzubieten. Zumeist nutzen die Golfclubs hierzu das Internet und lassen sich von Vermittlungsagenturen vertreten. Wir haben die Vermittlungsagenturen und die dahinter stehenden Golfclubs übrigens für Sie ausgiebig getestet und konnten teilweise erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern feststellen: Lesen Sei alles hierzu in unserem Testbericht.

Der Vorteil der deutschen Fernmitgliedschaften gegenüber den ausländischen Pandon liegt neben der einfachen HCP-Verwaltung auch in dem DGV-Ausweis, den die Mitglieder der deutschen DGV-Golfclub als Nachweis Ihrer Mitgliedschaft Club erhalten. Mit diesem Golfausweis können die Mitglieder bei fast allen deutschen und internationalen Golfclubs ohne Probleme gegen das reguläre Greenfee Golf spielen.

Gerade in den letzten Jahren gab es beim Thema Spielrecht und Greenfee bei vielen ausländischen Fernmitgliedschaften Probleme. So erheben viele Golfclubs bei Mitgliedern ausländischer Golfclubs ein erhöhtes Greenfee oder einige Golfclubs lassen Inhaber ausländischer Golfausweise gar nicht spielen.

Alles weitere zum Thema Fernmitgliedschaften haben wir auch auf unseren Detailseiten und unseren Test für Sie zusammengestellt.

Daniel Baltzer
(selbstständig, Hcp 24) hätte sich an seinen ersten Tagen als Golfer eine Übersicht über günstige Einstiegsmöglichkeiten gewünscht. Da es so etwas nicht gab, gründete er 2007 den Golf-Vergleich.
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