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Golf Fernmitgliedschaft 2018

Golf Fernmitgliedschaft 2018

Die Golf-Saison ist in vollem Gange. Das Wetter passt und man kann sich ganz und gar dem Golfsport widmen.

Während der besten Tage der Golf-Saison ist immer eine gute Gelegenheit, über das nächste Golfjahr 2018 und über sein eigenen Mitgliedschaft-Modell im Golfclub nachzudenken.

Die günstige Eintrittskarte für Deutschlands Golfplätze

Golf-Fernmitgliedschaften im Test

Für alle diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, sich 2018 golferisch zu verändern - entweder hin zu einer Golf Fernmitgliedschaft 2018 oder weg von einer Golf-Fernmitgliedschaft hin zu einer vollwertigen Golfclub-Mitgliedschaft 2018 im Golfclub nebenan -  haben wir hier schonmal die wichtigsten Informationen zusammengestellt und für Sie vorbereitet.

Das Modell der Golf Fernmitgliedschaft hat sich für viele Golfeinsteiger und Greenfeespieler zu einer wichtigen Mitgliedschafts-Alternative etabliert, die sowohl von den Golfclubs selbst oder aber über Vermittlungsagenturen (sehen Sie hierzu unseren Test zum Thema „Golf Fernmitgliedschaft“) angeboten wird.

Die Jungs von Golf-Fernmitgliedschaft.info gehen übrigens noch weiter, sie sagen: "Die Fernmitgliedschaft hat Deutschland endlich von dieser schrecklichen elitären Golf-Denke befreit!"

Gerade Golfer, Tennis- und Hockeyspieler haben oft Schwierigkeiten, mehrere aktive Clubleben zu führen. Viele entscheiden sich daher oft für das gesellige Clubleben im Tennisclub oder im Hockeyverein und für eine ungebundene Variante im Golf-Bereich: der Fernmitgliedschaft. Mit einer Golf Fernmitgliedschaft 2018 golfen Sie einfach - ohne schlechtes Gewissen der hohen jährlichen Kosten wegen - spielen wo und wann Sie möchten verschiedene Golfplätze.

Auch preislich ist für den Wenigspieler oder Urlaubsgolfer eine Golf Fernmitgliedschaft, viele nennen sie auch "Gastmitgliedschaft" oder fälschlicherweise "freie Mitgliedschaft" (da es ja eine tatsächliche Mitgliedschaft im Golfclub ist), meist die klügere Alternative. Ohne hohe jährliche Fixkosten, spielt man - wenn man denn spielt - einfach gegen Vorlöage seines DGV-Golfclub-Ausweises gegen das jeweilige Greenfee. Ein Anspruch auf das greenfeefreie Spiel im Heimatclub besteht bei einer Golf Fernmitgliedschaft grundsätzlich durchweg nicht. Dafür bezahlt man auch nicht mehrere Tausend Euro für eine Golfclub-Mitgliedschaft pro Jahr, die bei einer regulären Vollmitgliedschaft an den Heimat-Golfclub zu entrichten sind, sondern nur ungefähr 200 Euro pro Jahr. Wer viele verschiedene Plätze spielt, verteilt sein Geld einfach auf mehere Plätze und unterstützt so mit Greenfee mehrere Clubs.

Gute Anbieter bieten die Golf Fernmitgliedschaft 2018 zu einem Endpreis an. Einige im Markt nennen nur einen attraktiven "Lockpreis" und man bezahlt dann hinterher noch zusätzlich für die Anmeldung oder einmal jährlich für die DGV-Karte , die DGV- oder LGV-Gebühren extra oder für die reine Bearbeitung. Da ist Vorsicht geboten!

Bei Golf-Fernmitgliedschaften, die bei einem Deutschen Golfclub (mit oder ohne Vermittler) abgeschlossen werden, ist immer eine Handicap-Verwaltung inkludiert, sodass man auch an Turnieren teilnehmen kann und auch EDS-Runden (Extra Day Score-Runden, bei denen man von einem guten Spieler gezählt wird) gehen kann. Ein aktueller DGV-Ausweis vom Deutschen Golf Verband rundet das Angebot ab.

Die Wahl des Golf-Clubs kann mittlerweile auch bei einer Golf Fernmitgliedschaft beeinflusst werden. Entweder entscheidet man sich für eine Fernmitgliedschaft 2018 direkt bei einem Club (dann weiß man, wo man landet) oder man wählt einen der Anbieter aus, die im Vorfeld die jeweiligen Partner-Clubs kommunizieren oder dem Mitglied sogar die freie Wahl des Clubs überlassen.

Ein Nachteil einer Golf-Fernmitgliedschaft könnte 2018 auch weiterhin die Preispolitik der Golfclubs bezüglich der Hologramm-Kennzeichnung zu sein. So kann das Greenfee eines Vollmitgliedes (der außerhalb des eigenen Club spielt) unter dem Greenfee eines Fernmitgliedes liegen. Seit Einführung der zunächst freiwilligen Kennzeichnung, seit 2017 generell vorgeschriebenen Kennzeichnung, kommt es vor, dass Golfclubs Hologramme bzw. fehlende Hologramme zum Anlass nehmen, um den jeweiligen Greenfee-Preis des Golfplatzes festzulegen. Ohne dem Hologramm "R" (für "R"egionale Mitgliedschaft, also ortsansässige Golf Mitgliedschaft) zahlt man manchmal ein höheres Greenfee.

Fernmitglieder dürfen laut Richtlinien des DGV keine Hologramme auf den Clubausweisen besitzen. Seit dem Kalenderjahr 2017 wird die Kennzeichung der DGV-Ausweise wiederum ein wenig anders gestaltet: So ist die Ausweiskennzeichnung ab 2017 nicht mehr freiwilliger Natur, sondern vom Deutschen Golfverband (DGV) vorgeschrieben. Es ist nun so, dass ein Golfclub für alle seine Mitglieder, die in einem Umkreis von 70 Kilometer um den jeweiligen Golfclub wohnen, den DGV-Ausweis mit einem Vermerk "R" (für "regionales" Mitglied) bestellen kann. Wohnt ein Mitglied außerhalb dieses 70-Kilometer-Radiuses, so erhält dieser Golfer den regulären Golfausweis ohne den Aufdruck "R", da es sich in diesem Fall nicht um ein "regionales" Golfmitglied handelt. Allerdings gilt auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme. So können Golfclubs, die zu sehr großen Teilen der Mitglieder (mindestens 85% der Mitglieder) innerhalb des 70-Kilometer-Radiuses wohnen, für die restlichen 15% ihrer Mitglieder ebenfalls einen Ausweis mit dem Aufdruck "R" ausgeben. Grundsätzlich ist es aber so, dass Inhaber einer Golf Fernmitgliedschaft 2017 oder 2018 diesen Aufdruck NICHT auf ihren DGV-Ausweisen haben - sie erhalten den "normalen" Ausweis ohne Aufdruck, ohne Kennzeichnung, man sagt umgangsprachlich auch "grüner Ausweis". Wie auch schon in den vergangenen Jahren seit 2009.

Der Deutsche Golfverband (DGV) ermutigt seine Golfclubs dazu, zu einer differenzierten Greenfeepolitik überzugehen. So sollen Golfer, die einen "R"-Ausweis besitzen, weniger Greenfee bezahlen als Golfer, die einen ungekennzeichneten Ausweis besitzen. Inwiefern die Golfclubs dies allerdings umsetzen, steht in den Sternen. Unsere Erfahrung aus der Vergangenheit, in der Ähnliches versucht wurde, zeigt, dass der Marktdruck bei vielen Golfclubs so groß ist, dass sie sich nicht trauen, ein erhöhtes Greenfee zu verlangen, um nicht auf Greenfee-Einnahmen zu verzichten. Immerhin eine wichtige Geldeinnahme-Quelle für jeden Golfclub. Inhaber einer Golf Fernmitgliedschaft 2018 sollten also auch in Zukunft gegen ein vertretbares Greenfee Golf spielen können.

Wenn Sie sich in einem Golfclub wohl fühlen, das Clubleben zu ihrem eigenes Leben paßt und sich Ihr Spielverhalten (Zeit, Häufigkeit, Golfplatzwahl) mit dem Preis für eine Jahresmitgliedschaft arrangiert und Sie vielleicht noch ein Hologramm "R" möchten, ist eine Golf-Vollmitgliedschaft in einem Golfclub in Ihrer Region bestimmt einer Golf-Fernmitgliedschaft in 2018 vorzuziehen.

Fazit: Checken Sie jetzt sehr genau Ihr eigenes Spielverhalten, um zu sehen, welcher Typ Golfer Sie sind und welche Mitgliedschaft in der jeweiligen Lebensphase zu Ihnen passt. Wichtig ist dabei, wie oft Sie wirklich spielen, wie viel Zeit Sie dem Golfen widmen (können), wo und auf welchen Plätze Sie tatsächlich golfen. Benötigen Sie ein Clubleben? Achten Sie auf Ihre Kündigungsfrist, wenn Sie 2017 eine Golf Mitgliedschaft besitzen und 2018 wechseln möchten. Für welches Modell der Golfclub-Mitgliedschaft 2018 Sie sich auch entscheiden, genießen Sie das Golfen jetzt und im kommenden Jahr 2018!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg!

Daniel Baltzer
(selbstständig, Hcp 24) hätte sich an seinen ersten Tagen als Golfer eine Übersicht über günstige Einstiegsmöglichkeiten gewünscht. Da es so etwas nicht gab, gründete er 2007 den Golf-Vergleich.