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Golf Fernmitgliedschaft 2017

Golf Fernmitgliedschaft 2017

Die Golf-Saison 2016 lief wettertechnisch doch sehr gemischt, aber im Herbst lacht einem nun das saftige Grün der Golfplätze entgegen. Oder ist das bei Ihnen anders? Während der besten Tage der Golf-Saison ist immer eine gute Gelegenheit, über das nächste Golfjahr 2017 und über sein eigenen Modell der Golfclub-Mitgliedschaft 2017 nachzudenken.

Die günstige Eintrittskarte für Deutschlands Golfplätze

Golf-Fernmitgliedschaften im Test

Für alle diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, sich 2017 golferisch zu verändern - entweder hin zu einer Golf Fernmitgliedschaft 2017 oder weg von einer Golf-Fernmitgliedschaft hin zu einer vollwertigen Golfclub-Mitgliedschaft 2017 im Golfclub nebenan -  haben wir hier schonmal die wichtigsten Informationen zusammengestellt und für Sie vorbereitet.

Das Modell der Golf Fernmitgliedschaft hat sich für viele Golfeinsteiger und Greenfeespieler zu einer wichtigen Mitgliedschafts-Alternative etabliert, die sowohl von den Golfclubs selbst oder aber über Vermittlungsagenturen (sehen Sie hierzu unseren Test zum Thema „Golf Fernmitgliedschaft“) angeboten wird.

Die Jungs von Golf-Fernmitgliedschaft.info gehen übrigens noch weiter, sie sagen: "Die Fernmitgliedschaft hat Deutschland endlich von dieser schrecklichen elitären Golf-Denke befreit!

Gerade Golfer, Tennis- und Hockeyspieler haben oft Schwierigkeiten, mehrere aktive Clubleben zu führen. Viele entscheiden sich daher oft für das gesellige Clubleben im Tennis- oder Hockeyclub und für eine ungebundene Golf Fernmitgliedschaft 2017, mit der Sie einfach - und ohne schlechtem Gewissen und hohen Kosten im Golfclub - verschiedene Golfplätze spielen können.

Auch preislich ist für den Wenigspieler oder Urlaubsgolfer eine Golf Fernmitgliedschaft, viele nennen sie auch "freie Mitgliedschaft" oder "Gastmitgliedschaft", meist die klügere Alternative. Ohne hohe jährliche Fixkosten, spielt man - wenn man denn spielt - einfach gegen das jeweilige Greenfee. Ein Anspruch auf das greenfeefreie Spiel im Heimatclub besteht bei einer Golf Fernmitgliedschaft grundsätzlich durchweg nicht. Dafür bezahlt man auch nicht mehrere Tausend Euro für eine Golfclub-Mitgliedschaft pro Jahr, die bei einer regulären Vollmitgliedschaft an den Heimat-Golfclub zu entrichten sind, sondern nur ungefähr 200 Euro pro Jahr. Wer viele verschiedene Plätze spielt, verteilt sein Geld einfach auf mehere Plätze und unterstützt so mit Greenfee mehrere Clubs.

Gute Anbieter bieten die Golf Fernmitgliedschaft 2017 zu einem Endpreis an. Einige im Markt nennen nur einen attraktiven "Lockpreis" und man bezahlt dann hinterher noch zusätzlich für die Anmeldung oder einmal jährlich für die DGV-Karte, die DGV- oder LGV-Gebühren oder für die reine Bearbeitung. Da ist Vorsicht geboten!

Bei Golf-Fernmitgliedschaften, die bei einem Deutschen Golfclub (mit oder ohne Vermittler) abgeschlossen werden, ist immer eine Handicap-Verwaltung inkludiert, sodass man auch an Turnieren teilnehmen kann. Ein aktueller DGV-Ausweis vom Deutschen Golf Verband rundet das Angebot ab.

Die Wahl des Golf-Clubs kann mittlerweile auch bei einer Golf Fernmitgliedschaft beeinflusst werden. Entweder entscheidet man sich für eine Fernmitgliedschaft 2017 direkt bei einem Club (dann weiß man, wo man landet) oder man wählt einen der Anbieter aus, die im Vorfeld die jeweiligen Partner-Clubs kommunizieren oder dem Mitglied sogar die freie Wahl des Clubs überlassen.

Ein Nachteil einer Golf-Fernmitgliedschaft könnte 2017 auch weiterhin die Preispolitik der Golfclubs bezüglich der Hologramm-Kennzeichnung zu sein. So kann das Greenfee eines Vollmitgliedes (der außerhalb des eigenen Club spielt) unter dem Greenfee eines Fernmitgliedes liegen. Seit Einführung der Kennzeichnung im Jahr 2009 kommt es vor, dass Golfclubs Hologramme oder fehlende Hologramme zum Anlass nehmen, um den jeweiligen Greenfee-Preis des Golfplatzes festzulegen. Ohne Hologramm zahlt man manchmal ein höheres Greenfee.

Fernmitglieder dürfen laut Richtlinien des DGV keine Hologramme auf den Clubausweisen besitzen. Ab dem Kalenderjahr 2017 wird die Kennzeichung der DGV-Ausweise wiederum ein wenig anders gestaltet: So ist die Ausweiskennzeichnung ab 2017 nicht mehr freiwilliger Natur, sondern vom Deutschen Golfverband (DGV) vorgeschrieben. Es ist nun so, dass ein Golfclub für alle seine Mitglieder, die in einem Umkreis von 70 Kilometer um den jeweiligen Golfclub wohnen, den DGV-Ausweis mit einem Vermerk "R" (für "regionales" Mitglied) bestellen kann. Wohnt ein Mitglied außerhalb dieses 70-Kilometer-Radiuses, so erhält dieser Golfer den regulären Golfausweis ohne den Aufdruck "R", da es sich in diesem Fall nicht um ein "regionales" Golfmitglied handelt. Allerdings gilt auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme. So können Golfclubs, die zu sehr großen Teilen der Mitglieder (mindestens 85% der Mitglieder) innerhalb des 70-Kilometer-Radiuses wohnen, für die restlichen 15% ihrer Mitglieder ebenfalls einen Ausweis mit dem Aufdruck "R" ausgeben. Die Inhaber einer Golf Fernmitgliedschaft 2017 können diesen Aufdruck auf ihren DGV-Ausweisen allerdings nicht vorweisen - sie erhalten den "normalen" Ausweis ohne Aufdruck. Wie schon in den vergangenen Jahren.

Der Deutsche Golfverband (DGV) ermutigt seine Golfclubs dazu, zu einer differenzierten Greenfeepolitik überzugehen. So sollen Golfer, die einen "R"-Ausweis besitzen, weniger Greenfee bezahlen als Golfer, die einen ungekennzeichneten Ausweis besitzen. Inwiefern die Golfclubs dies allerdings umsetzen, steht in den Sternen. Unsere Erfahrung aus der Vergangenheit, in der Ähnliches versucht wurde, zeigt, dass der Marktdruck bei vielen Golfclubs so groß ist, dass sie sich nicht trauen, ein erhöhtes Greenfee zu verlangen, um nicht auf Greenfee-Einnahmen zu verzichten. Inhaber einer Golf Fernmitgliedschaft 2017 sollten also auch in Zukunft gegen ein vertretbares Greenfee Golf spielen können.

Wenn Sie sich in einem Golfclub wohl fühlen, das Clubleben zu ihrem eigenes Leben paßt und sich Ihr Spielverhalten (Zeit, Häufigkeit, Golfplatzwahl) mit dem Preis für eine Jahresmitgliedschaft arrangiert und Sie vielleicht noch ein goldenen Hologramm "R" möchten, ist eine Golf-Vollmitgliedschaft bestimmt einer Golf-Fernmitgliedschaft in 2017 vorzuziehen.

Fazit: Checken Sie jetzt sehr genau Ihr eigenes Spielverhalten, um zu sehen, welcher Typ Golfer Sie sind und welche Mitgliedschaft in der jeweiligen Lebensphase zu Ihnen passt. Wichtig ist dabei, wie oft Sie wirklich spielen, wie viel Zeit Sie dem Golfen widmen (können), wo und auf welchen Plätze Sie tatsächlich golfen. Benötigen Sie ein Clubleben? Achten Sie auf Ihre Kündigungsfrist, wenn Sie jetzt eine Mitgliedschaft besitzen und wechseln möchten. Für welches Modell der Golfclub-Mitgliedschaft 2017 Sie sich auch entscheiden, genießen Sie das Golfen jetzt und im kommenden Jahr 2017!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg!

Daniel Baltzer
(selbstständig, Hcp 24) hätte sich an seinen ersten Tagen als Golfer eine Übersicht über günstige Einstiegsmöglichkeiten gewünscht. Da es so etwas nicht gab, gründete er 2007 den Golf-Vergleich.